title image
Gablitz U8< 100 Fans
News list item creator img

Kronen Zeitung

vor 40 Minuten
GAK 1902FC Blau-Weiß Linz

ENTSCHEIDUNG GEFALLEN

GAK siegt im Showdown: Blau-Weiß Linz abgestiegen!

krone Sport

Blau-Weiß Linz muss den bitteren Gang in die zweite heimische Fußball-Liga antreten. Am letzten Spieltag verloren die Oberösterreicher den großen Abstiegsshowdown gegen den GAK mit 0:3. Die Grazer können damit für eine weitere Bundesliga-Saison planen.


Blau-Weiß Linz muss nach drei Jahren den bitteren Gang zurück in die 2. Liga antreten. Die Linzer mussten sich am Samstag im Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga dem GAK zu Hause mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Die Grazer sicherten sich wie im Vorjahr in der letzten Runde den Ligaverbleib. Die Tore erzielten Christian Lichtenberger (6.), Alexander Hofleitner (52.) und Daniel Maderner (91.). Blau-Weiß hätte zum Nicht-Abstieg einen Sieg benötigt.

Bei den Linzern kehrte Kapitän Fabio Varesi-Strauß nach seiner zuletzt beim 1:1 bei der WSG Tirol abgesessenen Gelbsperre zurück, dazu rückte vor 5.595 Zuschauern im bis auf den letzten Platz gefüllten Hofmann Personal Stadion Dominik Reiter in die Startformation. GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer gab neben Topscorer Ramiz Harakate im Angriff Hofleitner den Vorzug gegenüber Mark Grosse und Maderner. Kapitän Thorsten Schriebl musste verletzt schon nach 20 Minuten vom Platz.

Linzer Nervenflattern
Nach einer Freistoßflanke setzte BW-Routinier Ronivaldo einen ersten Kopfball knapp am langen Eck vorbei (6.). Auf der Gegenseite spielte Simon Seidl aber Leon Klassen in die Beine. Dieser bediente Lichtenberger, der die GAK-Fans im vollen Gästesektor mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern ins linke Eck jubeln ließ.

Bei Blau-Weiß schienen die Nerven eine Rolle zu spielen. Die Gastgeber, die bis dahin alle vier Heimspiele in der Qualigruppe gewonnen hatten, begingen im Spielaufbau zahlreiche vermeidbare Ballverluste und brachten sich immer wieder selbst in Bedrängnis. Der GAK versäumte es, schon vor der Pause weiter Kapital daraus zu schlagen. Harakate ließ eine Großchance auf das 2:0 aus (38.), wenig später drehte BW-Goalie Nico Mantl dessen Distanzschuss nach einem weiteren Geschenk über die Latte (42.).

Bild: GEPA

Unmittelbar vor der Pause verschätzte sich GAK-Goalie Franz Stolz bei einem Corner von Shon Weissman, der Ball wurde aber vor der Linie geblockt (45.+4). Kurz nach Seitenwechsel folgte der nächste Dämpfer für Blau-Weiß: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte Harakate links Mathias Olesen. Der Luxemburger bediente Hofleitner, der das Spielgerät ins lange Eck rollte.

Becherwurf auf Pines
Nach einem Getümmel im Strafraum vereitelte Stolz mit einer Glanztat gegen Manuel Maranda den Anschlusstreffer (65.). Unmittelbar danach wurde GAK-Verteidiger Donovan Pines von einem aus dem BW-Sektor geworfenen Becher im Gesicht getroffen und musste minutenlang behandelt werden. Ein weiteres Wurfgeschoss wehrte Stolz ab, das Spiel wurde nach einigen Diskussionen aber fortgesetzt.

Bild: GEPA

Ein Tor des eingewechselten Maderner zählte wegen einer minimalen Abseitsstellung nicht (81.). Auf der Gegenseite schoss Alexander Briedl am langen Eck vorbei (86.). In der Nachspielzeit kam Maderner doch noch zu seinem Treffer: Tobias Koch hatte sich gegen mehrere Gegenspieler durchgesetzt und den Stürmer mustergültig eingesetzt.

GAK mit längerem Atem
Blau-Weiß war nach der Punkteteilung als Schlusslicht in die Qualigruppe gegangen, hatte die „Rote Laterne“ vier Runden vor Schluss aber an den WAC abgegeben und zwischenzeitlich auch den GAK hinter sich gelassen. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen muss das Team von Trainer Michael Köllner aber in die 2. Liga. Der auslaufende Vertrag des Bayern hat sich damit zwar nicht verlängert, er könnte dem Club aber dennoch erhalten bleiben.



Der GAK gewann das dritte Duell in Folge mit den Blau-Weißen und bewahrte sich unter Feldhofer erneut in der letzten Runde vor dem Abstieg. Die Grazer waren mit drei Siegen in die Qualigruppe gestartet, hatten aber nur eine der folgenden sechs Partien gewonnen. Im Showdown in Linz nutzte die Feldhofer-Truppe aber ihre zweite Chance, nachdem sie den ersten Matchball zum Klassenerhalt vergangene Woche zu Hause gegen Altach (2:2 nach 0:2-Rückstand) noch ausgelassen hatte.


Mehr zu diesem Beitrag gibt es auch auf krone.at

Weitere News

Elf der Runde

Aktuelle Votings & Ergebnisse

Soccer field